Sechs Mal umsteigen, hoch über den Wolken und strömender Regen – nach 15 Stunden erreichte ich gestern endlich meinen Startort, die Stadt Pamplona im Norden Spaniens.

Von dort aus ging es dann heute los in Richtung Puente la Reina. Das Wetter war zunächst weiterhin sehr durchwachsen, später zog der Himmel mitunter auf und es fiel auch mal ein Sonnenstrahl – sogar einen Regenbogen gab es zu sehen.

Der richtige Weg nach Santiago de Compostela war dabei nicht zu verfehlen – gut gekennzeichnet durch das blau-gelbe Symbol der Jakobsmuschel auf Wegweisern, Straßenschildern und dem Gehweg.

Über bergige Anstiege und steinige Abstiege erreichte ich schließlich Puente la Reina („Brücke der Königin“), deren Ortsname sich auf eine große Brücke zurückführen lässt, die die Königin von Navarra im 11. Jh. bauen ließ, um den Pilgern die Flussüberquerung zu erleichtern.

Zur heutigen Herberge ging es dann abseits des Weges noch einmal straff bergauf – optimal nach einem langen Fußmarsch 🤭 Dort wartete aber schon ein Doppelstockbett, obere Etage, mit idyllischem Ausblick – und die Aussicht auf das „Pilgermenü“, das klassisch eine Vor-, Haupt- und Nachspeise nach Wahl, sowie ein Getränk beinhaltet. Ob ich dann morgen nach Estella rollen werde? Wir werden sehen 😅

Hasta mañana und Gracias für alle bisherigen Spenden!